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Als Gründer sollten Sie auch an sich denken

Wer ein Unternehmen gründet, braucht viele Ressourcen, um die damit verbundenen Kosten zu stemmen. Ob für Personal, Akquise, Büroeinrichtung, Website: Alles kostet Geld. Doch neben diesen monetären Kosten gibt es auch emotionale Kosten. Was es mit diesen auf sich hat, und wie sie gut durchgestanden werden können, davon handelt dieser Artikel.

Auch ein Gründer braucht Beziehungen

Sie wollen ein Start-Up gründen? Dann sollten Sie daran denken, dass Sie in den nächsten Monaten und Jahren viel Zeit damit verbringen, oft mehr, als es in jedem Angestelltenverhältnis üblich ist. Wer nebenher zu Familie, Freunden und Partnern eine Beziehung pflegen möchte, sollte für diese ebenfalls Zeit einplanen. Andernfalls kann nicht nur die Beziehung, sondern auch die Freundschaft unter dem Arbeitseinsatz fürs Start-Up leiden. Dabei bieten Freunde und Familie einen Rückhalt, der auch bei Rückschlägen im Aufbau des Start-Ups ein tragfähiges Netzwerk bilden kann. Ebenso kann der Austausch mit anderen Gründern hilfreich sein. Diese müssen sich schließlich oft mit den gleichen Problemen plagen und haben manchmal eine bessere Lösung gefunden. Denn zu den größten emotionalen Kosten eines Gründers gehört die Einsamkeit, besonders dann, wenn in der Startphase alles alleine gemanaged werden muss.

Der Aufbau eines Start-Ups kostet Zeit

Auch wenn es gerade am Anfang nicht schnell genug gehen kann und sich gefühlt alles überschlägt: Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem es langsamer geht, als gedacht. Es dauert oft eine Weile, bis sich genügend Kunden für die Produkte interessieren und die Umsätze steigen. Nicht alle Start-Ups starten raketengleich durch, manchmal braucht es einen langen Atem. Das kann über kurz oder lang auch zu finanziellen Engpässen führen. Dabei geht es oft nicht um Geld für Urlaub oder große Konsumgüter, sondern um das Geld für die Butter auf dem Brot und die monatliche Miete. Wird das Geld knapp, zehrt auch das an den Nerven und gehört somit zu den emotionalen Kosten einer Gründung.

Erfolg braucht Ausdauer

Nur wer über genügend Ausdauer verfügt, stemmt neben den monetären Kosten auch die emotionalen Kosten, die der Aufbau eines Start-Ups mit sich bringt. Während sich die monetären Kosten gut in Zahlen darstellen lassen, bleiben die emotionalen Kosten unsichtbar, auch wenn sie manchmal einen großen Einfluss auf getroffene Entscheidungen nehmen können. Wer erfolgreich werden will, muss diese unsichtbare Hürde managen und auch die emotionalen Kosten kalkulieren. Wichtig ist, dass sich ein künftiger Unternehmer darüber im Klaren ist und damit die Ausdauer aufbringt, auch längere Durstphasen durchzustehen.

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