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Klingelnberg möchte an die Börse

Das Schweizer Maschinenbauunternehmen Klingelnberg, welches seinen Sitz in Zürich hat, plant den Gang an die Schweizer Börse. Mit diesem Schritt möchte der traditionsreiche Maschinenbauer ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte öffnen, ohne dabei die traditionellen Wurzeln ausser Acht zu lassen.

Klingelnberg bleibt zu grossen Teilen Familienbetrieb

Zunächst möchte das Unternehmen einen Streubesitz in Höhe von knapp 50 Prozent nach dem sogenannten IPO, also dem Börsengang, festlegen. Die wichtigste Nachricht bei diesem Schritt jedoch ist, dass das Familienunternehmen seinen Wurzeln treu bleibt und dementsprechend auch die Mitglieder der Familie Klingelnberg als Anteilshaber in dem Unternehmen verbleiben.

Bei dem Börsengang werden sowohl bereits bestehende Aktienpakete der Familie als bisherige Alleineigentümerin der Firma sowie auch neue Aktienpakete ausgegeben. Gerade von der Ausgabe der neuen Aktienpakete erhofft sich Klingelnberg eine Einnahme in Höhe von knapp 20 Millionen Euro. Als eines der führenden Unternehmen der europäischen Schweizer Verzahnungsindustrie war der geplante Börsengang längst überfällig. Klingelnberg ist als Produzent für Maschinen in den letzten Jahren massiv erfolgreich gewesen und treibt auch die Entwicklung neuer Technologien voran.

Die Produktion erfolgt sowohl in Eigeninitiative für den Markt als auch im direkten Kundenauftrag. Allein im letzten Geschäftsjahr konnte Klingelnberg auf diese Weise einen Umsatz in Höhe von knapp 257 Millionen Euro erzielen, was eine Steigerung in Höhe von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutete. Der IPO sorgt natürlich für einen bereinigten Betriebsgewinn, dem sogenannten Ebit. Dieser Betriebsgewinn beträgt bei Klingelnberg knapp 23 Millionen Euro. Die Produktionsstandorte in Zürich sowie in den deutschen Städten Ettlingen und Hückeswagen sowie im ungarischen Györ sorgen für für eine gute Markenpräsenz auch im europäischen Ausland.

Einer der wichtigsten Aspekte bei Klingelnberg ist natürlich der traditionelle Ansatz eines Familienunternehmens. Derzeitig wird das Unternehmen von Jan Klingelnberg geführt, der diese Tätigkeit bereits in der siebten Generation ausübt. Gegründet wurde Klingelnberg einst im Jahr 1863 in Remscheid, Deutschland. Seinen Weg in die Schweiz fand das Unternehmen Klingelnberg dank Oerlikon. Das Joint Venture wurde im Jahr 1991 durchgeführt und nur knapp zwei Jahre später erfolgte eine vollständige Übernahme des gemeinschaftlichen Unternehmens Oerlikon Geartec durch Klingelnberg. In diesem Jahr wurde letztlich auch der Hauptgeschäftssitz von Klingelnberg nach Zürich verlegt.

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