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Schweizer Hotels reagieren auf Gästetrend

Der starke Schweizer Franken, der in der Vergangenheit medienwirksam in aller Munde war, hatte unmittelbaren Einfluss auf die Umsatzgenerierung von Schweizer Hotels. Die Skifahrer, im Grunde genommen die Haupteinnahmequelle der Hotels in der Schweiz, wichen aufgrund der Preisgestaltung auf andere Hotels im Ausland aus. Grund genug für die Schweizer Skiorte, auf diese Gegebenheit zu reagieren. Mit nunmehr günstigen Angeboten wollen die Hotels die Gäste gern zurücklocken.

Dass Skifahren ein teures Hobby ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Neben einem Ticket für das Skigebiet müssen Skifahrer auch für die Übernachtung und Verpflegung bezahlen und auch die Skiausrüstung gibt es auf dem Markt nicht umsonst.

Allein die Übernachtung am jeweiligen Skiort ist nicht gerade günstig und besonders der Skiurlaub in der Schweiz galt als besonders exklusiv und kostenintensiv. Der starke Franken hat die ohnehin schon nicht günstige Übernachtung am Skiort noch zusätzlich verteuert, so dass die Skifahrer auf das benachbarte Ausland Österreich, Frankreich und Italien auswichen.

Nunmehr wollen die Hotelanbieter in der Schweiz jedoch den Mythos der teuren Exklusivität eines Skiurlaubs in der Schweiz aufbrechen. Dies ergibt sich aus einer Auswertung, welche die Reisesuchmaschine Momondo.ch durchgeführt hat. Auf der Grundlage dieser Auswertung ergibt sich der Umstand, dass einige Schweizer Hotels auch in beliebten Skiorten mittlerweile im Winter sogar günstiger sind als vergleichbare Anbieter im benachbarten Ausland.

Im sogenannten mittleren Hotelsegment, welches zumeist 3- sowie auch 4-Sterne Hotels umfasst, sind Hotelanbieter in Zermatt sowie in Grindelwald und auch in Davos günstiger als vergleichbare Hotels in Italien oder Österreich.

Etwas überraschend ist dabei das Ergebnis, dass Davos von allen Skiorten noch am günstigsten ist. Die teuersten Hotels finden sich in den österreichischen Skiorten, wobei als Grundlage für diese Untersuchung stets ein Doppelzimmer angesetzt wurde. Im österreichischen Sölden zahlen Skirurlauber für eine Nacht einen eher durchschnittlichen Preis während Lech am Arlberg von allen Destinationen als teuerste Region angesehen wird.

Sämtliche Preise beziehen sich dabei auf die jeweilig nächste Saison so dass die Schweizer Anbieter durchaus geeignete Massnahmen zur Rückgewinnung von Gästen getroffen haben. Es ist daher davon auszugehen, dass die abgewanderten Gäste ihren Weg auch wieder zurückfinden werden und dass die Schweizer Wirtschaft davon deutlich profitiert.

 

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