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Swissport bereitet den Börsengang vor

Die Firma Aerocare, die bislang in Neuseeland und Australien tätig war, hat den Besitzer gewechselt. Neue Besitzerin ist kein geringerer als Swissport, was durchaus im Hinblick auf den geplanten Börsengang taktisch wichtige Gründe hat. Mit dem Erwerb von Aerocare möchte das Schweizer Unternehmen seine Aktien kotieren um die Kapitalbasis zusätzlich zu stärken.

Schon sehr bald plant die asiatische HNA den Börsengang von Gategroup, einem früheren Unternehmen von Swissair. Die Gefahr, dass die Schweiz am Handelsmarkt unterrepräsentiert wird, ist jedoch nicht gegeben denn auch Swissport plant in absehbarer Zeit einen Börsengang.

Swissport, Spezialist für Bodenabfertigungsdienste auf Flughäfen, hatte in der jüngeren Vergangenheit einige Besitzerwechsel, was jedoch dem Unternehmen keinen nachhaltigen Schaden zugefügt hat. Eric Born, aktueller Konzernchef von Swissport, hat genaue Vorstellungen von der finanziellen Zukunft des Unternehmens.

Nachdem sich Siwssport als unabhängiges Anbieterunternehmen etablieren konnte steht nunmehr fast der gesamte globale Markt zur Verfügung. Dies weiss auch Born, der für Swissport vier Gründe für Wachstumschancen festgemacht hat.

Zum Einen bietet der extrem fragmentierende Markt die Chance auf Konsolidierungen und zum Anderen ist Swissport mittlerweile mit insgesamt 280 Stationen weltweit an 48 Standorten präsent. Insgesamt 68.000 Beschäftigte zählt Swissport aktuell so dass das Dienstleistungsangebot jederzeit lückenlos aufrechterhalten werden kann.

Gute Chancen um in Asien Fuss zu fassen

Die anhaltende Verkehrsnachfrage, die in der nahen Zukunft vermutlich noch weiter ansteigen wird, ist ein Antreiber für die Luftfahrt und alle beteiligten Unternehmen. Born sieht für Swissport hier die Chance, mithilfe von Outsourcingmassnahmen, die Gewinnspanne zu erhöhen. Mittlerweile werden sehr viele Aufgaben, die mit der Luftfahrt zusammenhängen, an Swissport übertragen auch wenn der Anbieter hierauf keine Spezialisierung hat.

Demnächst, so sieht es Born, werden sich für Swissport noch zusätzliche Märkte öffnen. Der Oman sowie Saudi-Arabien sind nur einige dieser Märkte, auf denen sich das Schweizer Unternehmen künftig wird etablieren können. Zwar könnte Swissport aktuell auf dem chinesischen Markt noch keine Konkurrenz zu den dort ansässigen Anbietern betreiben, doch sieht Born auch hier mittel- bis langfristig gute Umsatzmöglichkeiten für Swissport.

Kaum ein anderer Markt wächst so stark an wie der asiatische Markt und von daher soll dieser Markt von Swissport auch nicht ausser Acht gelassen werden. Wann es jedoch so weit ist mag zu diesem Zeitpunkt noch keiner zu sagen.

 

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