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Konjunkturprognose für die Schweiz düster, aber nicht hoffnungslos

Aufgrund der aktuellen Weltlage können die führenden Ökonomen vom Seco der Schweiz einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes für das laufende Jahr 2020 im zweistelligen Bereich nicht mehr gänzlich ausschliessen. Es gibt jedoch ein Licht am düsteren Horizont, denn die sogenannte V-Rezession wird der Schweiz mit hoher Wahrscheinlichkeit erspart bleiben.

Derzeitig herrscht im Hinblick auf zuverlässige Prognosen eine grosse Unsicherheit. Wie hoch der Wirtschaftseinbruch seit dem Monat März ausgefallen ist lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bemessen. Die Entwicklung hängt davon ab, wie der künftige Verlauf der Konjunktur zu dem Zeitpunkt der Massnahmenlockerung ausfallen wird.

Zwei Negativszenarien sind laut dem Seco denkbar: Die V-Rezession sowie auch die erheblich schlimmere L-Rezession. Die V-Rezession würde sich durch einen tiefen Rückgang des BIP mit anschliessender zügiger Erholung darstellen. Das Minus würde sich auf rund 7 Prozent im Jahr 2021 äussern, allerdings wäre ein Anstieg von rund 8 Prozent zu erwarten.

Bei dem L-Rezessionsszenario würde es einen Rückgang von rund 10 Prozent geben, der mit einem Anstieg von 3 Prozent verbunden wäre. Dies wäre für die Schweiz natürlich erheblich gravierender. Ein derartiges Szenario hat es in der Schweiz schon einmal gegeben. Das Jahr 1975 ist noch in der Erinnerung der Seco vorhanden, allerdings war damals die Erdölkrise der Auslöser.

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